Education Interconnected! 2026: Gemeinsam weiterdenken
Bildungsangebote im Austausch weiterdenken
Beim Networking Event „Education Interconnected! 2026“ am 22. Oktober in Wien wir uns mit europäischen und afrikanischen Bildungsakteur:innen aus. Mit dabei waren die Projekte FuTourAlliance, DigiLang, MERR und Flexitrain. Die Gespräche zeigten, wie internationale Vernetzung dazu beitragen kann, gemeinsame Qualifizierungsbedarfe zu erkennen und neue Einsatzmöglichkeiten für Bildungsangebote mitzudenken.
Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projekts UNVEIL bei ibis acam in Wien statt. Sie brachte Vertreter:innen von Bildungsprojekten, Berufsbildungseinrichtungen, Hochschulen und internationalen Organisationen zusammen. Im Mittelpunkt standen die Zukunft der beruflichen Bildung und die Frage, wie Fachkräfte auf eine sich verändernde Arbeitswelt vorbereitet werden können. Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Web 4.0 waren dabei ebenso Thema wie gezielte Weiterbildung.
Bei der begleitenden Projektmesse stellte ipcenter seine internationale Projektarbeit vor. Der persönliche Austausch bot Gelegenheit, unterschiedliche Bildungsansätze kennenzulernen, Erfahrungen zu teilen und mögliche Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit auszuloten.
FuTourAlliance: Qualifizierungsbedarf über Europa hinaus
Besonders konkrete Anknüpfungspunkte ergaben sich bei FuTourAlliance. Das Projekt entwickelt neue Aus- und Weiterbildungsangebote für den europäischen Tourismussektor mit einem Schwerpunkt auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit.
Im Gespräch mit Teilnehmer:innen aus Uganda und Tansania wurde deutlich, dass diese Themen auch den Tourismussektor ihrer Länder beschäftigen. Die Gesprächspartner:innen berichteten von einer wachsenden Branche und einem Bedarf an Expertise und Ausbildungsmöglichkeiten, um Fachkräfte auf neue Anforderungen vorzubereiten.
Daraus entstand die Idee, die im Projekt entwickelten Trainings künftig möglicherweise auch in Uganda und Tansania einzusetzen. Sobald die Angebote vorliegen, könnte geprüft werden, ob und wie sie an die jeweiligen lokalen Bedürfnisse angepasst werden können. Der Austausch eröffnete damit eine erste Perspektive für einen möglichen Transfer.
Auch mit anderen Projektträger aus dem Tourismusbereich wurde besprochen, wie Erfahrungen und Ergebnisse künftig stärker geteilt und Synergien zwischen Projekten genutzt werden könnten.
FlexiTrain: Flexible Bildungswege im Gespräch
Mit FlexiTrain stellte ipcenter außerdem ein Interreg-Projekt vor, das sich mit flexiblen Bildungswegen und Maßnahmen zur Vermeidung von frühzeitigem Schul- und Ausbildungsabbruch beschäftigt. Die Projektziele, Zielgruppen und geplanten Aktivitäten stießen auf Interesse und boten Anknüpfungspunkte für den Austausch mit anderen internationalen Projektträger:innen.
Dabei zeigte sich: Viele Bildungsprojekte bearbeiten ähnliche Herausforderungen, verfolgen jedoch unterschiedliche Lösungsansätze. Diese Ansätze kennenzulernen, kann Impulse für die eigene Projektarbeit geben und Möglichkeiten für Zusammenarbeit sichtbar machen.
Bildungsangebote im Austausch weiterdenken
Für ipcenter unterstrich die Veranstaltung den Wert frühzeitiger internationaler Vernetzung. Gespräche über Länder- und Projektgrenzen hinweg helfen dabei, Qualifizierungsbedarfe besser zu verstehen und mögliche weitere Einsatzbereiche bereits während der Entwicklung von Bildungsangeboten mitzudenken.
Die geknüpften Kontakte bieten eine Grundlage, um diesen Austausch fortzusetzen und mögliche Kooperationen zu konkretisieren.





