Kleidertauschbörse ermöglicht modische Schnäppchen in der Arbeitspause
Stöbern und neue Lieblingsstücke entdecken
„Magst du da mal reinschlüpfen?“ war eine häufig gestellte Frage bei der ersten ipcenter-Kleidertauschbörse. -Trainerin Kerstin Zornig hatte mit ihrer Gruppe einen Raum in der Breitenfurter Straße in eine ebenso geschmackvolle wie einladende Second-Hand-Boutique verwandelt. Geordnet nach Größen und Farben warteten attraktive Kleider, Hosen, T-Shirts und Pullis, aber auch Accessoires wie Gürtel, Taschen und Armreifen, die in den Kästen und Kommoden ihrer bisherigen Besitzer:innen ein Schattendasein geführt hatten, auf neue Träger:innen.
Eine der Mitarbeiter:innen, die in einer Arbeitspause begeistert auf Schnäppchenjagd gingen, war Renata Braun, in der Jugendwerkstatt für den Bereich Kosmetik und Fußpflege zuständig. Sie hatte selbst T-Shirts und einen Rock für die Kleidertauschbörse gespendet und wurde gleich mehrfach fündig: „Ich mag bunte, lockere Kleidung, da hat mich dieser Strickpulli angesprochen“, meinte sie. „Außerdem habe ich noch nichts mit einem so weiten Rollkragen.“ Fast noch mehr freute sie sich über eine blau gemusterte, weite Hose: „Die hat was, die ist cool!“
Valentina Dojcinovic, Praktikantin im Lehrlingsbüro, zog einen schwarzen Mantel aus duftigem Perlon mit Spitze nach dem Probieren gar nicht wieder aus, passte er doch wie angegossen zu ihren schwarzen Jeans und dem schwarzen Oberteil: „Der Mantel gefällt mir nicht nur gut, sondern ich kann ihn eigentlich auch zu allem anziehen!“
Während des Stöberns ergaben sich rege Gespräche über Mode und damit über ein Thema, das sonst oft nur indirekt im Arbeitsalltag vorkommt. Bedenken wie „Das da gefällt mir und könnte mir auch passen, aber ob auch mein Bauch darunter verschwindet?“ konnten so gleich dank kollegialer Ratschläge gleich ausgeräumt werden, und auch an die Lieben daheim wurde gedacht: „Das wird meiner Tochter auch gefallen, wir mögen beide diese schwarzen weiten Kleider!“
Die nach der Kleidertauschbörse übrig gebliebene Kleidung wird anschließend an eine gemeinnützige Organisation gespendet und kann so auch weiterhin gute Dienste leisten.







