„Ich habe sehr viel in sehr vielen Bereichen gelernt“

Vielfalt begegnet Norbert Suchanek nicht nur täglich in Gestalt der Menschen, die im ipcenter arbeiten, lehren und lernen, Vielfalt bringt er auch selber mit: Er hat Ausbildungen in ganz verschiedenen Bereichen absolviert und ist auf diese Weise von der Baustelle in ein Weiterbildungsunternehmen gelangt, wo er auch wiederum sehr vielfältige Tätigkeiten übernommen hat.

Wie war dein Weg ins ipcenter?

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Ursprünglich komme ich aus der Baubranche: Von der Ausbildung her bin ich Baumeister und war dann Bauleiter bzw. Projektleiter von Baustellen. Mit etwa 40 Jahren wusste ich, dass ich nicht in dieser Branche bleiben wollte, in der es ständig Termine gab, die Haltung „Geld ist das Wichtigste“ vorherrschte und es immer darum ging, wer was „falsch“ gemacht hat. Der Mensch war da im Hintergrund – so sah ich es zumindest damals – und das wollte ich nicht mehr. Ich begann, mich mit Hilfe von viel

Literatur mit mir selbst zu beschäftigen, mich zu analysieren und darüber nachzudenken, wer ich bin, was ich bin und warum ich bin. In der Folge absolvierte ich einige Ausbildungen, zum Beispiel die zum diplomierten Mediator. Nachdem ich meine Tätigkeit in der Baubranche beendet hatte, machte ich weitere Ausbildungen zum Coach und zum Trainer und absolvierte die Standard- und die Fortgeschrittenen-Prüfung in ECDL (European Computer Driving Licence bzw. Europäischer Computerführerschein). Während all dieser Ausbildungen kam ich zu dem Schluss, dass die Trainertätigkeit ein guter Weg ist, sich mit Menschen zu beschäftigen. Hier kam das ipcenter ins Spiel, wo ein Trainer für Jugendprojekte bzw. für die Jugendwerkstatt gesucht wurde.

Welches war deine erste Tätigkeit im ipcenter, was genau hast du gemacht?

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Ich war in der Jugendwerkstatt Trainer für EDV und IT. Meine Aufgabe war es, Jugendliche auf ihrem Weg in den Beruf zu begleiten, ihnen digitale Kenntnisse mitzugeben und zu erforschen, ob eine digitale berufliche Zukunft das Richtige für sie ist.

Was machst du jetzt im ipcenter?

Ich bin Assistent in der Abteilung Implementation und unterstütze die Leitung und die Projektteams operativ, was heißt, dass ich hauptsächlich einen Computerarbeitsplatz mit viel Excel, Access und auch KI (Statistiken, Auswertungen und Planungen) habe. Außerdem mache ich Einschulungen für und mit Kolleg:innen, erkläre ihnen verschiedene Arbeitsabläufe und gebe ihnen die notwendigen Informationen dafür.

Wie ist es zu dieser Entwicklung vom Trainingsbereich in die Verwaltung gekommen?

Beim ersten Wechsel von der Jugendwerkstatt zum ECDL wurde ich gefragt, ob das was für mich wäre – vielleicht hat man mein Potenzial als ECDL-Trainer schon im Vorhinein erkannt? Ich sagte sehr gerne zu. Auch beim Wechsel vom ECDL-Trainer zum Controlling-Assistenten wurde ich gefragt – auch da kam ein klares „Ja“ von meiner Seite. Hierbei wurden vielleicht sowohl meine Kompetenzen im digitalen Bereich als auch meine Bereitschaft, diese anspruchsvolle Stelle auszufüllen, gesehen: Es geht eben um diesen Mix: Menschen sind wichtig und digitale Kompetenz ist wichtig.

Was hast du auf dem Weg gelernt und in deine aktuelle Tätigkeit mitgenommen?

Ich habe sehr viel in sehr vielen Bereichen gelernt: Lehren, Lernen, Digitales/Software, persönliche Entwicklung, Analyse, Reflexion in und mit verschiedensten Situationen. Nicht zu vergessen die neueste Entwicklung, das Arbeiten mit der KI. Persönlich gewachsen bin ich dabei, indem ich unzählige Erfahrungen mit Menschen, Tätigkeiten, Tools und Situationen gemacht habe.

Was schätzt du am ipcenter?

Ich schätze das Arbeiten mit Menschen und genau die eben erwähnten Entwicklungsmöglichkeiten. Bei Änderungen in Projekten wird immer versucht, auf die Mitarbeiter:innen einzugehen und weitere Möglichkeiten auszuloten, nicht gleich Trennung und das war’s dann. Außerdem mag ich den Umgang mit dem Management auf Augenhöhe, wobei ich es bemerkenswert finde, dass die

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Geschäftsführer:innen immer noch die Gründungsmitglieder sind. Nicht zuletzt schätze ich meinen persönlichen Arbeitsplatz wegen der Möglichkeit von Gleitzeit und Telearbeit und wegen der Infrastruktur.