Tender Management: Wie im ipcenter neue Bildungsangebote entstehen
Tender* Management ist nicht nur eine von vielen wichtigen Abteilungen im ipcenter – sie ist das Herz des Unternehmens; der Motor, der es am Laufen hält; der Ort, an dem die Arbeitsplätze gesichert werden, indem sich Tender Management an Ausschreibungen und Förder-Calls von nationalen und internationalen Auftrageber:innen wie z. B. dem AMS, dem ÖIF oder der Europäischen Union beteiligt und auf diese Weise immer wieder neuen Raum für Bildung schafft. Indem die Abteilung die Angebote für Aus- und Weiterbildung gestaltet und stets an die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes anpasst, ist sie nach außen mindestens genauso wirkmächtig wie nach innen.

„ipcenter ist ein starker Partner, weil wir auf der einen Seite langjährige Erfahrungen mit unterschiedlichsten Bildungsprojekten mitbringen und auf der anderen Seite immer offen für neue Herausforderungen sind“, sagt Michaela Mauer, die nicht nur die Abteilung leitet, sondern diese zwei Eigenschaften selbst verkörpert. Als sie 2006 als Studentin in einem Ferialjob Schlüssel zu Kursräumen verwaltet hat, wusste sie nicht, dass sie 20 Jahre später im selben Unternehmen eine
Schlüsselstelle einnehmen würde. Offen für Neues zu sein und Herausforderungen anzunehmen ist nicht nur die Devise ihrer Abteilung, sondern auch von ihr selbst. „Vor kurzem habe ich eine Ausbildung zur Prozessmanagerin gemacht, die ich persönlich gar nicht ins Auge gefasst hatte, bei der ich aber trotzdem viel gelernt habe. Allein schon das Kennenlernen anderer Menschen und der Austausch mit ihnen war sehr bereichernd.“
Gut netzwerken zu können ist wichtig für die Tender-Management–Abteilung, zu der neben Michaela Mauer noch Simone Haiböck, Johannes Herglotz und Ivana Ostojic gehören. Interesse an Bildung, an lebenslangem Lernen und Trends im Weiterbildungssektor sind Voraussetzung für die Tätigkeit, die zudem genaues Arbeiten, strukturierte Vorgangsweise und Stressresistenz erfordert. Wenn mehrere Ausschreibungsprozesse parallel laufen, wird es schon einmal ein langer Tag – „oder sogar eine lange Nacht!“ Die Abteilung bündelt fundierte Kenntnisse der nationalen und internationalen Förderlandschaften und kann daher schnell herausfiltern, wo das ipcenter mit seiner Expertise passgenau andocken kann.
Danach folgt die Feinarbeit in der Abteilung: Welche Trainer:innen mit welchen Qualifikationen sind verfügbar, gibt es genug Räume, passt die technische Ausstattung, wie sieht es mit einer sozialpädagogischen Betreuung aus?

In manchmal nur einem Monat, manchmal in mehreren Monaten, werden Ausschreibungsunterlagen studiert und detaillierte Konzepte entwickelt, bis alle Unterlagen schlussendlich zu einem abgabefertigen Paket geschnürt werden können. Bei der punktgenauen
Umsetzung aller Vorgaben ist Innovationskraft gefragt: „Damit die Konzepte inhaltlich überzeugen, sind Kreativität, Out-of-the-box-Denken und das Einlassen auf Trends wie Digitalisierung, E-Learning, Selbstlernzeiten und KI die Voraussetzung“, erklärt Michaela Mauer. „Es geht darum, was die Bedarfe am Arbeitsmarkt sind, wie eine optimale Lernumgebung geschaffen und die Teilnehmenden so bestmöglich auf den Arbeitsmarkt vorbereitet werden können.“
Wenn die Ausschreibung gewonnen wurde, ist die Arbeit der Abteilung noch lange nicht zu Ende. Das Herz des Unternehmens schlägt weiter, indem den Projekten zusammen mit der Implementation zu einem guten Start verholfen wird und der Verlauf genau dokumentiert wird. „Manchmal kommen auch neue Vorgaben von den Auftraggeber:innen dazu, die es umzusetzen gilt“, erläutert Michaela Mauer.
Obwohl ihr das Tagesgeschäft wenig Zeit lässt, hat sie trotzdem eine Vision für die Zukunft von Tender Management entwickelt: „Ich möchte den Austausch noch stärker fördern.“ Intern möchte sie die Mitarbeiter:innen dazu ermutigen, der Abteilung jederzeit Rückmeldungen zu den Projekten geben: „Bitte einfach rühren, wir können daraus lernen!“ Aber auch außerhalb des Unternehmens möchte Michaela Mauer die Kommunikation in beide Richtungen intensivieren: „Ich stelle mir vor, aktiver mit Vorschlägen für Bildungsangebote nach außen zu gehen.“ Beides ist gut für das Out-of-the-box-Denken, das für die Abteilungsleiterin ein zentrales Element ihrer Arbeit ist, können auf seiner Grundlage doch immer wieder neue kreative Räume für Bildung entstehen.
*Mit „Tender“ wurde ursprünglich der Vorratsbehälter einer Dampflokomotive oder ein Versorgungsschiff bezeichnet. Der Begriff steht im Englischen aber auch für ein Angebot, das bei einer Ausschreibung abgegeben wird.
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