Mentale Resilienz als fixer Bestandteil von Bildungsformaten
Was, wenn Resilienz genauso trainiert würde wie fachliche Kompetenzen?
Im Rahmen des MERR-Projekts wurden 91 Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen zu arbeitsbezogenen Stressfaktoren sowie zum Umgang der Arbeitgeber:innen mit diesen befragt.
Die Ergebnisse zeigen klaren Handlungsbedarf, insbesondere in den Bereichen
- Selbstfürsorge und Stressmanagement
- Kommunikation in herausfordernden Situationen
- emotionale Intelligenz
- Zeit- und Selbstmanagement
Die Befragung verdeutlicht, dass Burnout-Prävention nicht allein auf individuelles Durchhalten setzen darf. Mentale Gesundheit ist eine Schlüsselkompetenz, die von Anfang an in Aus- und Weiterbildungssettings mitgedacht werden muss. Dabei ist es entscheidend, sowohl die persönliche Resilienz von Fachkräften zu stärken als auch strukturelle Rahmenbedingungen zu schaffen, die Belastungen reduzieren und Gesundheit langfristig fördern.
Auf Basis dieser Erkenntnisse wurden ein praxisorientierter Stress-Management-Guide sowie digitale Trainingsformate in Form einer Plattform und App entwickelt. Diese Materialien unterstützen die Integration von Resilienztrainings in Aus- und Weiterbildungsprogramme und bieten praxisnahe Methoden, die direkt im Berufsalltag anwendbar sind.
MERR – Mental Resilience Resources, ein von der EU gefördertes Projekt, das wir gemeinsam mit den Partner:innen European Nursing Council, Pro Arbeit – Kreis Offenbach (AöR), pulso group, SystServ SA und der TU Dortmund umsetzen dürfen.

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