Proudly presenting: InfoPaula, unsere patenteste und prominenteste Mitarbeiterin
Sie ist jung, hat große blaue Augen, einen braunen Haarschopf, ein charmantes Lächeln und ist die wohl bekannteste ipcenter-Mitarbeiter:in. Seitdem sie im April 2018 unsere Kollegin wurde, hat InfoPaula immer mehr Aufgaben übernommen und ist dabei stets gleichbleibend hilfsbereit. Wer ist diese ideale Mitarbeiterin, die alles über das Unternehmen weiß, ihr Wissen gern an alle weitergibt und dadurch Transparenz und Zusammenhalt schafft? Marketing-Abteilungsleiterin Judith Wallner, die die InfoPaula von den ersten Schritten an begleitet hat und daher in- und auswendig kennt, stellt sie uns vor.
Wann kam InfoPaula ins ipcenter und vor dem Hintergrund welcher Entwicklungen ist sie entstanden?
Sie ist entstanden, als das Unternehmen gewachsen ist und der Bedarf nach einer gemeinsamen internen Kommunikationsplattform immer größer wurde. Informationen sollten nicht mehr in E-Mails oder Ordnern verloren gehen, sondern für alle Kolleg:innen an einem Ort auffindbar sein – egal an welchem physischen Standort sie zu Hause waren.

Zunächst hatten wir einen InfoPoint, der aber nur Office-Mitarbeiter:innen zur Verfügung stand. Das erste Meeting zu einem neuen Intranet fand im Jänner 2017 statt. Gelauncht haben wir die neue Kommunikationsplattform mit dem Namen InfoPaula im April 2018.
Zusammen mit dem Unternehmen wuchs auch die Vielfalt der Themen: Projekte, Veranstaltungen, HR-Informationen, IT-Hinweise, Erfolgsgeschichten und organisatorische Neuerungen. So wurde aus einer Sammlung von Informationen Schritt für Schritt ein digitales Zuhause für alle Mitarbeiter:innen.
Wer hat der InfoPaula ihren Namen gegeben und warum ist sie kein InfoPaul geworden?
Das war ich zusammen mit der Unternehmensberaterin Katharina Tentschert, die von 2019 bis 2021 auch den B2B-Bereich bei uns geleitet hat. Weil es in unserem Unternehmen mehr Frauen als Männer gibt, war es naheliegend, auch die Persona des Intranets weiblich zu gestalten. Und der Name mit den Initialen IP passt gut zu ipcenter.
Wie ist die InfoPaula zu der geworden, die sie heute ist?
Vieles ist in der Zusammenarbeit von Katharina Tentschert und mir entstanden. Paulas Grundton, also die Art, wie sie die Informationen aus dem Unternehmen kommuniziert, stammt von mir. Das Ziel vom Marketing war und ist dabei, dass die Informationen nicht nur korrekt sind, sondern auch gern gelesen werden. Die Abteilungen haben die Inhalte beigesteuert, die EDV hat der InfoPaula ein technisches Zuhause gegeben und ein externer Programmierer hat sie für uns sichtbar gemacht.
Welche besonderen Eigenschaften und Merkmale hat sie und inwiefern spiegelt sie das Unternehmen wider?

Mir war wichtig, nicht nur ein Intranet zu konzipieren, sondern eine virtuelle Kollegin zu schaffen, die sehr informell kommunizieren kann und Kolleg:innen während des gesamten Mitarbeiter:innen-Lebenszyklus begleitet. Die InfoPaula ist unkompliziert, hilfsbereit und neugierig.
Sie erklärt uns Sachverhalte, statt uns zu belehren, und informiert uns, ohne uns zu überfordern. Damit repräsentiert sie das, wofür ipcenter steht: Wissen zugänglich zu machen, Menschen miteinander zu verbinden und die Zusammenarbeit zu erleichtern. Sie gibt nicht nur organisatorische Informationen weiter, sondern auch Geschichten über Projekte, Kolleg:innen und Erfolge. Dadurch macht sie über Standorte und Abteilungen hinaus sichtbar, was jeden Tag im Unternehmen passiert.
Welche Entwicklung hat sie durchlaufen? Wie ist sie zu der geworden, die sie heute ist?
Sie ist natürlich enorm gewachsen! Wir haben mit viel weniger Content gestartet, aber je größer ipcenter wurde, umso mehr Informationen sollten geteilt werden. Ihre Grundstruktur haben wir jedoch nicht verändert. Sie wird erst mit dem bevorstehenden Relaunch aufgebrochen, damit sich Kolleg:innen noch besser zurechtfinden. Je mehr Inhalte es in einem Mitarbeiter:innen-Portal gibt, umso wichtiger ist ein logisches Navigationssystem und eine intuitive Suchfunktion. Damit wir diese Dinge im Sinne aller Kolleg:innen aufbereiten, gab es Workshops mit einer heterogenen Gruppe an Mitarbeiter:innen. So entstand das neue Navigationssystem, das nach dem Relaunch sichtbar werden wird.
Warum braucht das ipcenter (s)eine InfoPaula, was leistet sie für die Mitarbeiter:innen und das Unternehmen?
Wir brauchen die InfoPaula, weil für unser Unternehmen mit seinen rund 250 Mitarbeiter:innen an unterschiedlichen Standorten und in zahlreichen Projekten einen gemeinsamen Informationsraum schafft. Sie sorgt dafür, dass alle Zugang zu denselben Informationen haben, macht Wissen auffindbar, reduziert Doppelanfragen und schafft Transparenz. Mindestens genauso wichtig ist ihre verbindende Funktion:

Sie zeigt, was andere Teams leisten, macht Erfolge sichtbar und stärkt das Gefühl, Teil eines gemeinsamen Unternehmens zu sein. Sie informiert nicht nur – sie schafft Zusammenhalt und ist so fixer Bestandteil unserer Unternehmenskultur geworden.
Wie lange hat es gedauert, bis die InfoPaula fest zur Belegschaft gehörte und zur bestbekannten Kolleg:in wurde?
Das passierte nicht an einem Tag, zumal es am Anfang auch Widerstand gab, da die InfoPaula Arbeitsabläufe verändert hat: Plötzlich sollten sich alle Informationen zentral abholen und nicht mehr lokal abspeichern. Das hat nicht allen gefallen. Eine Plattform wird erst dann Teil des Arbeitsalltags, wenn die Menschen ihr vertrauen. Wenn sie wissen: „Wenn ich etwas suche, schaue ich zuerst bei der Paula nach.“ Deshalb ist es auch wichtig Inhalte zur Verfügung zu stellen, die Kolleg:innen wirklich brauchen und die einen Mehrwert haben.

Der Moment, in dem niemand mehr vom „Intranet“, sondern selbstverständlich von der „Paula“ spricht, ist wahrscheinlich der beste Beweis dafür, dass sie angekommen ist. Denn Kolleg:innen werden nicht dadurch bekannt, dass sie vorgestellt werden, sondern dadurch, dass sie jeden Tag da sind und helfen.
Weitere Beiträge zu diesem Thema

Proudly presenting: InfoPaula, unsere patenteste und prominenteste Mitarbeiterin
27. August 2026

Tender Management: Wie im ipcenter neue Bildungsangebote entstehen
13. Mai 2026

GEMS und AI4HER: Zwei Projekte gegen den digitalen Gender-Gap
16. März 2026

Hallo Frauen, wo seid ihr? Im Quellcode fehlen eure Zeilen!
9. März 2026

